Obernkirchen BergbaustadtBergbaustadt ObernkirchenSchon im fünfzehnten Jahrhundert findet Bergbau im Bückeberg statt; 1498 rechnet Propst Dorigelo mit seinen "Kohlenbrechern" ab. Als begehrte Schmiedekohle findet sie in ganz Nordwestdeutschland weite Verbreitung. Fürst Ernst erkennt die wirtschaftliche Bedeutung dieses Boden-schatzes und bringt die Gruben in Schwung.Bis zur Stilllegung 1960 ist Obernkirchen Verwaltungssitz des „Gesamtbergamtes“, und der Ort wird stark durch den Bergbau geprägt. Die Kohle ist auch die Basis für den Aufstieg Obernkirchens zum indus-triellen Herzen Schaumburgs um die Jahrhundertwende. Zu Beginn des Bergbaus wurden waagerechte oder leicht ansteigende Stollen in den Berg getrieben, später hat man die tiefer liegenden Flöze auch durch Schächte erschlossen. Der Stollenzugang erfolgte über das sogenannte Mundloch, das in späteren Zeiten zuweilen als repräsentatives Portal ausgebaut wurde. |
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