Spurensuche

Rittergut

Das Rittergut Helpsen ist seit dem 16.Jahrhundert urkundlich erwähnter Rittersitz und eines der Stammgüter der Familie von Oheimb. Bereits 1524 belehnte Graf Anton zu Holstein-Schaumburg Johann von Oheimb (Ohm) und dessen Bruder Bodo unter anderem mit dem -Rypacker-, dem -Betholt- und dem -Idepol- in Helpsen. Zum Teil sind diese alten Flurbezeichnungen bis heute erhalten geblieben. Die heute noch bestehende Hofanlage aus dem ausgehenden 17.Jahrhundert, die ursprünglich ganz und heute noch teilweise von einem Wassergraben (Graft) umgeben war, ist mit Sicherheit nicht die erste Anlage an dieser Stelle. So ist an der südlichen Seitenwand der großen Eichenfachwerkscheune von 1692 im Sockelbereich ein alter Türsturz aus Sandstein mit dem Wappen der Familie eingemauert. Das von großen alten Bäumen eingerahmte heutige Herrenhaus, erbaut 1693-95, hat Mitte des 19.Jahrhunderts die letzte architektonisch einschneidende Änderung erfahren. 1996 wurde es grundlegend renoviert.Erhebliche Einschränkungen und Belastungen brachte um 1845 der Bau der Eisenbahnstrecke Hannover-Hamm, die den landwirtschaftlichen Betrieb in zwei Flächen teilt und unmittelbar hinter der Gutsmauer verläuft.

Rittergut

Rittergut

Quelle: Themenposter Burgen und Herrensitze


Beiblatt im DIN-A4 Format: download
Beiblatt historische Karten: download
Fenster schließen