Kreuzstein

Kreuzstein

Der Kreuzstein stand ursprünglich auf einem Dingplatz an der Straße Meerbeck-Hobbensen auf westlicher Seite. Mit dem Bau der Eisenbahn ging der Platz verloren. Ding ist der germanische Ausdruck für Volks- und Gerichtsversammlung. Diese wurden unter freiem Himmel an alt hergebrachten Dingstätten abgehalten. Der noch heute gebräuchliche Ausdruck jemanden dingfest zu machen (d.h. verhaften für eine Gerichtsverhandlung) erinnert noch an den Begriff. Der Stein hat jetzt seine Bleibe an der Süd-Seite der Kirche in Meerbeck gefunden. Weitere Kreuzsteine befinden sich im Landkreis an nachfolgenden Orten: An der Johanniskapelle Stadthagen, Südseite, bei der Ev. Kirche Lindhorst, Südseite auf dem Rasen, Schöttlingen, an der Straßengabelung am Ortseingang, Bückeburg, an der Straße Kreuzbreite, Achum, südlich des Ortes am Kinderspielplatz, Messenkamp, an de Straße nach Hülsede, hinter dem Bahnübergang rechts, Apelern, ev. Kirche an der Südseite eingemauert, Nienstedt, an der B65 , nordöstl. Ortsende, Deckbergen, Reste in der Steintreppe der ev. Kirche eingemauert, Rinteln, im Garten des Hauses Bruchwiesenweg 1, Exten, Straßenecke Mittelstraße/ Im Obernfeld, Hessisch Oldendorf, an der B83 , Richtung Krückeberg, Steinbergen, in Kirchenwand eingemauert, mit Wappen aus dem 12.Jahrhundert, >Entnommen aus: W.Müller, E.H.Baumann: Kreuzsteine und Steinkreuze, Bremen und Hamburg; Forschungen der Denkmalspflege in Nds., H.5, 19..


Beiblatt im DIN-A4 Format: download
Beiblatt im DIN-A3 Format: download
Fenster schließen